Die Pfarren und Geschichte des Stifts Altenburg


Die Benediktiner von Altenburg arbeiten seit jeher als Seelsorger in Pfarren, die rund um das Kloster liegen. Unter Joseph II. wurde die Zahl der Stiftspfarren auf 9 vermehrt, die heute betreuten 6 Pfarren gehören aber bereits seit dem Mittelalter zum klösterlichen Seelsorgsbereich. Die Wallfahrtspfarre Maria Dreieichen (seit 1756) wurde von Altenburg aus errichtet und immer von den Patres des Stiftes betreut.
 

Altenburg
seit 1144
Patron: Hl. Lambert von Maastricht
2006: 733 Katholiken
Pfarrer: Abt Thomas Renner OSB

Kaplan: P. Clemens Hainzl OSB

Pfarrsekretärin: Petra Hackl

Tel: 02982/3451,27
Fax: 02982/3451,13
pfarramt@stift-altenburg.at

 

Horn
1144 bis 1399, seit 1689
Patron: Hl. Stephanus, Hl. Georg
2006: 5149 Katholiken
Pfarrer: P. Albert Groiss OSB
Tel: 02982/2312
Fax: 02982/2312,88

kanzlei@pfarre-horn.at 
m.zwoelfer@pfarre-horn.at
papst.leo.stiftung@pfarre-horn.at
www.pfarre-horn.at

http://www.tiscover.com/at/guide/5,en/objectId,SIG169436at/intern.html

 

Strögen - Frauenhofen
seit 1144-1186
Patron: Hl. Petrus und Paulus
2005: 519 Katholiken
Pfarrer: Abt Thomsa Renner OSB
Kaplan: P. Clemens Hainzl OSB
Tel: 02982/3451,27
Fax: 02982/3451,13

pfarramt@stift-altenburg.at

 

Röhrenbach
seit 1251
Patron: Hl. Michael
2005: 502Katholiken
Pfarrer: P. Josef Grünstäudl OSB
Stift Altenburg
Abt Placidus Much-Straße 1
A - 3591 Altenburg
Tel.: 0664/801144 41 (Handy)
Tel.: 02982/345141 (Festnetz)
Tel.: 02982/345127 (Pfarrkanzlei Altenburg)
p.josef@stift-altenburg.at


www.stift-altenburg.at und www.pfarre-horn.at
picasaweb.google.de/paterjosef1
picasaweb.google.de/Pater.Josef

 

St.Marein: Wallfahrtspfarre
seit 1396
Patron: Sieben Freuden Mariens
2005: 526 Katholiken
Pfarrer: P. Josef Grünstäudl OSB

Stift Altenburg
Abt Placidus Much-Straße 1
A - 3591 Altenburg
Tel.: 0664/80114441 (Handy)
Tel.: 02982/345141 (Festnetz)
Tel.: 02982/345127 (Pfarrkanzlei Altenburg)
p.josef@stift-altenburg.at

www.stift-altenburg.at
www.pfarre-horn.at

picasaweb.google.de/paterjosef1
picasaweb.google.de/Pater.Josef

 

Maria Dreieichen: Wallfahrtspfarre
seit 1656 Wallfahrten
1756 Bauenende der heutigen Basilika
1784 Gründung der Pfarre
Patron: Schmerzhafte Mutter Gottes
2005: 557 Katholiken
Das Pfarrhaus wurde von Graf Hoyos errichtet.
Pfarrer: P. Michael Hüttl OSB
Tel: 02982/8253
Fax: 02982/8253,18

pfr-madreieichen@utanet.at
www.maria-dreieichen.at


Geschichte der Benediktinerabtei Altenburg 
Die edle Frau Hildburg von Poigen übergab 1144 ihre „Alte Burg“, die sie als „cella“ für Mönche adaptiert hatte, „mit Gottes Hilf“ den Benediktinern. Laut Klostertradition besiedelten Mönche aus  St. Lambrecht in der Steiermark dieses Kloster. Auf einen romanischen folgt ein gotischer Klosterbau mit Kirche und Kreuzgang, der seit 1983 systematisch ausgegraben wurde.
Nach mehrmaligen Zerstörungen während des Mittelalters, den Wirren durch Reformation und Dreißigjährigem Krieg begann im 17. und 18. Jahrhundert eine neue Blütezeit. Man entschloss sich, das alte Kloster aufzugeben und es am selben Ort in neuer, größerer und der Zeit entsprechender Weise wieder aufzubauen. Abt Placidus Much ist die Hauptgestalt der Altenburger Baugeschichte. Ihm gelang es mit Hilfe vom Baumeister Joseph Munggenast und dem Maler Paul Troger Demut und Kunst, tiefste Frömmigkeit und Repräsentationsfreude der Barockzeit zu vereinen.

1940/41 wurde das Kloster zum erstenmal in seiner Geschichte aufgehoben und der Konvent ausgewiesen. Nach der Nutzung der Gebäude als Umsiedlungslager, Lazarett und als Unterkunft für 2000 russische Besatzer, konnte 1947 das Leben nach der Regel des hl. Benedikt wieder aufgenommen werden. Die Instandhaltung des großen Hauses und die vielen Restaurierungen der wertvollen Kunstschätze sind eine stete Herausforderung für die kleine Mönchsgemeinschaft.

Das benediktinische Programm „Bete, lies und arbeite“ verwirklicht sich in einem arbeitsreichen Leben, das vom Gebet und vom Schriftstudium genährt wird: Zur Zeit leben die 12 Altenburger Benediktinermönche vor allem von der Forst- und biologisch geführten Landwirtschaft, die klostereigenen Betriebe geben ca. 35 Menschen Arbeit.

Seit der Gründung der Abtei gehören 6 Pfarren, die um das Klosters liegen, zum klösterlichen Seelsorgssprengel. Dazu gehören die Stadt Horn, aber auch der Waldviertler Wallfahrtsort Maria Dreieichen.

Im Kloster selbst studieren und singen seit 1961 Sängerknaben, die an Sonn- und Feiertagen den Hauptgottesdienst gestalten, so auch die Weihnachtsmette oder die Liturgie der Kartage.
Vor allem in den Sommermonaten werden die Große Bibliothek, die Krypta, die Ausgrabungen des „Alten Klosters“ oder der „Garten der Religionen“ für Ausstellungen geöffnet, Kammermusikkonzerte und Theateraufführungen erfreuen sich großer Beliebtheit. (Öffnungszeiten: 1. Mai – 26. Oktober, täglich 10.00-17.00 Uhr)

Die „Klosterkuchl“ versucht die Gäste des Klosters auch kulinarisch – nach traditionsreichen Klosterrezepten – zu verwöhnen. Im Klosterladen finden die Gäste „Klosterprodukte“ und Andenken, der Weinkeller bietet erlesene Stiftsweine aus dem Weingut Limberg.

Im Gästehaus des Klosters können kleine Gruppe „in Klausur gehen“ und geistlich auftanken. „Kloster auf Zeit“ kann auf Anfrage beim Gastpater angeboten werden.

Nähere Informationen zum Stift, Gottesdienst- und Öffnungszeiten, den Betrieben und Veranstaltungen:
www.stift-altenburg.at

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